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Gesundheit am Arbeitsplatz

Kaum ein Thema ist in letzter Zeit so präsent wie die Arbeit, die angeblich krank macht. Begriffe wie jobbedingte Depressionen, Burnout-Syndrom und Stressreport machen in den Medien die Runde – Modeerscheinungen oder tatsächlich ernstzunehmende Probleme einer überlasteten Gesellschaft? Termine, Leistungsdruck, Multitasking und Deadlines gehören zum Alltag und können von Arbeitnehmern ganz unterschiedlich beschwerdefrei bewältigt werden. Zu viel Arbeit macht nicht nur der Psyche Probleme, als vorwiegend sitzende Arbeitsbevölkerung stehen Rückenbeschwerden und Bewegungsmangel auf der täglichen Agenda. Doch beiden Problemen kann man selbst effektiv entgegen wirken.

Ergonomisches Büromobiliar

Belastungen der Bandscheiben, der Wirbelsäule und der Muskulatur durch permanentes Sitzen kann dabei bereits durch das richtige Büromobiliar minimiert werden. Ergonomisch sinnvolle, bequeme Bürosessel ermöglichen dynamisches Sitzen und entlasten dabei vor allem die Bandscheiben. Ganz moderne Varianten in Form so genannter Aktivmöbel ermöglichen sogar einen dreidimensionale Bewegungsfreiraum. Bewegung im Arbeitsalltag kann außerdem mit verstellbaren Tischvorrichtungen gefördert werden, die einen Positionswechsel von Sitz zum Stand ermöglichen. Nicht nur rückenfreundliche Sitzgelegenheiten können Beschwerden lindern und vorbeugen, auch ergonomische Tastaturen und Mäuse erleichtern die stundenlange Arbeitshaltung.

Anti-Stress-Programme gegen die Volkskrankheit Burnout

Die Zahl der Menschen, die sich freiwillig in psychische Behandlung begeben, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und auch Krankenkassen zahlen mittlerweile immer häufiger für verschiedene ärztliche Anti-Stress-Programme. Man kann dem Syndrom aber auch selbst entgegentreten, indem man die Anzeichen von Stress rechtzeitig erkennt und sich ihnen annimmt. Die Krankheit zu erkennen und zu akzeptieren ist häufig der schwerste Schritt. Psychische und körperliche Signale wie Lustlosigkeit, andauernde Müdigkeit, Schlappheit oder Magenbeschwerden dürfen nicht ignoriert werden. Um sich vor dem Burnout-Syndrom zu wappnen, lautet die oberste Regel: Die Arbeit darf auf keinen Fall mit nach Hause genommen werden. Man ist nach Feierabend nicht mehr verpflichtet, ständig erreichbar zu sein und am Wochenende darf das Privatleben nicht eingeschränkt werden. E-Mails haben auch bis Montag Zeit. Auch der Austausch mit sozialen Kontakten und natürlich das Allerheilmittel Sport helfen, ausreichend Abstand zum Büro in den Alltag zu bringen.

Kategorie:   Verschiedenes