| Musikalisch, kulinarische Weltreise ein voller Erfolg | | Drucken | |
| Lokales aus Attendorn und Umgebung | |||
| Geschrieben von: Hansestadt-Aktuell/ hahe | |||
| Sonntag, den 01. November 2009 um 21:02 Uhr | |||
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Attendorn. Am Samstag, 31.10.2009 fand in der Stadthalle Attendorn eine „Musikalisch, kulinarische Weltreise“ statt, zu der sich zwei äußerst hochkarätige Ensembles, der Musikzug Ennest unter der Leitung von Ingo Samp und der MGV Sauerlandia mit Chorleiter Christoph Ohm zusammengefunden hatten, um die 350 Gäste in der Attendorner Stadthalle mit auf eine Reise quer durch die Kontinente der Welt zu nehmen. Für die kulinarischen Belange war die Stadthallengastronomie Brüser zuständig, die ein abwechslungsreiches und sehr genüssliches 4-Gang Menue zusammengestellt hatte.
Der Abend wurde durch den Musikzug Ennest mit dem Marsch „Der Coburger“ von Michael Haydn eröffnet. Es folgte eine Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Musikzugs Ennest, Marc Gajewski und den 1.Vorsitzenden der Sauerlandia Karl-Josef Hammer. Bevor die Vorspeise „Polentaplätzchen mit Geflügelsreifen und Mangold“ serviert wurde, präsentiere sich der MGV mit „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ von Reinhard Mey.
Die Reise führte von Europa weiter in die USA. Im zweiten musikalischen Block des Abends machten die Männer der Sauerlandia einen Spaziergang quer durch die Männerchorliteratur. Mit „Das Ringlein“ von Wilhelm Nagel und „Der Junggeselle“ von Willi Sendt präsentierten sie Volsklieder gefolgt von moderner Chorliteratur mit den Titeln „Marmor Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher und „Frauen sind anders“ von Hans Unterweger. Das SBO übernahm mit dem 3. Satz „Well Done“ aus „T-Bone Concerto“ von Johan de Meij, einem Konzert für Posaune und Orchester, den musikalischen Part. Als Solist trat der Ennester Musiker Andreas Regeling auf, der mit seinem hervorragenden Ton und der exzellenter Technik, dieses äußerst schwierige Werk gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern gekonnt vortrug. Weiter auf dem Weg durch Amerika fand das Stück „El Bimbo“ von Claude Morgan seinen Weg in das Programm. Mit dem „Children’s March“ von Percy Grainger zeigte das Orchester und die jungen Sänger der Formation „Blue Capella“, dass sie perfekt zusammen harmonieren und das Publikum freute sich, nach dieser gelungenen Interpretation des etwas anderen Marsches, auf eine Kanadische Hummersuppe, die der nächste Gang sein sollte.
Nachdem die Zuschauer den Zwischengang zu sich genommen hatten, folgte mit „American Folksongs“ ein bunter Mix aus amerikanischen Volksliedern, vorgetragen von der Sauerlandia. Es ging weiter in das Musical „West Side Story“, so präsentierten die Sänger den Song „Maria“ und das Orchester eine Zusammenstellung der bekanntesten Melodien des Bernstein Musicals. Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Vortrag des Stücks „Going Home“, nach der Melodie aus dem 3. Satz der Dvorak Symphonie „Aus der neuen Welt“, der den Zuschauern Gänsehautatmosphäre pur bot. In Australien gelandet präsentierte das SBO eine original Komposition für Sinfonisches Blasorchester: „Ross Roy von Jacob de Haan, in der das Orchester seine gesamte Klangbreite hervorragend präsentieren konnte. Es folgte der Hauptgang des Abends „ Peking Entenbrust auf chinesischen Pfannekuchen“, der ein wahrer Genuss war. Mit „Der letzte Samuarai“ von Hans Zimmer ging die Reise weiter nach Asien. Der MGV stellte mit „Ay Ay Ay O Pag-ibig!“ einem traditionellen philippinschen Lied unter Beweis, dass sie auch andere Sprachen bestens intonieren können. Weiter ging es auf den schwarzen Kontient nach Afrika, in dem die Sauerlandia mit „Siyahamba“ einem afrikanischen Gospelsong das Publikum mit in die Steppen Afrikas entführte. Natürlich durfte der Toto Song „Africa“ an diesem Abend nicht fehlen, der von den Sänger der „Blue Capella“ dargeboten wurde. Bevor sich die Gäste den letzen Gang „Passionsfruchtmousse an Hirseküchlein“ auf der Zunge zergehen lassen durften folgte mit „Machweo“ eine musikalische Darbietung eines afrikanischen Sonnenuntergangs.
Nach dem Dessert ging es noch einmal zurück nach Europa, um genauer zu sein in das Jahr 1789. Das Orchester und der Chor intonierten „Morgen schon“ aus dem Musical „Les Miserable“, gefolgt von dem Werk „Soon ah will be done“. Mit „Music“ von John Miles stellte der Musikzug Ennest seine Klasse unter Beweis und lies jeden Zuhörer spüren, wie gerne das Orchester zusammen musiziert. Bevor sich der Abend dem Ende hinzog, präsentierte die Sauerlandia „Mich trägt mein Traum“ von ABBA und das Orchester „Serenade“ von Derek Burgeoise. Als letztes Stück auf dieser wirklich gelungen „Musikalisch, kulinarischen Weltreise“ präsentierten Orchester und Chor „Pomp and Circumstance No.1“ von Edward Elgar, dessen Vortrag das Publikum zu großem Beifall anregte. Es folgten stehende Ovationen und nicht enden wollender Applaus, welcher die Begeisterung des Publikums über eine äußerst hervorragende musikalische Leistung von Chor und Orchester und eine sehr genüssliche Küche zeigte. Als Zugabe gab es den „Attendorner Schützenmarsch“. Durch das Programm führten Georg Elsässer und Stefan Schlephorst.
(Quelle: Musikzug Ennest)
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